Artikel mit Tag interaktiv
Freitag, 9. Juli 2010
Das Urban Research Institute
arbeitet mit der Bauhaus Universität Weimar zusammen, die im Herbst eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum
Thema "Medien und Stadt" in Weimar durchführt.
Die Konferenz läuft unter dem Thema "Interaction of Architecture, Media and Social Phenomena" und findet vom 29. bis
31. Oktober 2010 statt.
Die MediaCity-Konferenz geht ins dritte Jahr und hat sich durch die erfolgreichen letzten beiden Tagungen zu einem
international anerkannten wissenschaftlichen Ereignis zu den Themen "Medienarchitektur, Urbaner Kontext und Soziale
Praktiken" entwickelt. Die diesjährige Konferenz wird von der DFG unterstützt und untersucht, wie Medien zu einer
neuen Definition von sozialen Handlungsweisen und urbanen Räumen herausfordern und wie sie Architektur sowie
Medienkunst & -design im urbanen Kontext beeinflussen und neue soziale und kulturelle Praktiken etablieren. Kernthemen
der Konferenz sind Öffentlichkeit, Mobilität und Kommunikation in ubiquitären Netzwerken sowie die Interaktion mit
digitalen Inhalten.
Mehr Informationen unter http://www.mediacityproject.org/2010
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Das Urban Research Institute - Institut
Kunst und öffentlicher Raum - untersucht in der Ausstellung im Rahmen der Verleihung des Menschenrechtspreises der
Stadt Nürnberg Fragen von Migration und Globalisierung im politischen Kontext und unter künstlerischen Aspekten.
Unter dem Titel "Human Lights" entstehen – verschränkend zur historischen Ausstellungskomponente "bilder verkehren":
Postkarten in der visuellen Kultur des deutschen Kolonialismus – zumeist experimentelle Kunstprojekte, die mit
Performances und prozesshaft in die Ausstellungskontinuität eingreifen. Besucher sind ebenso aufgefordert
Menschenrechte von Weltanschauungsbeauftragen zu kaufen, wie z.B. auch Reden politisch brisanter Themen zu halten.
Öffentlicher Raum verstanden als Forschungsfeld von Schwellenphänomenen, aber auch Untersuchungsgegenstand empirischer
Interaktion.
Ausstellung:
20. September bis 4. November 2007
täglich 11 - 19 Uhr, Eintritt frei
→ "Human Lights" vollständig lesen
Mittwoch, 30. Mai 2007
There's been a
live-transmission from Nuremberg to London this evening for Cybersonica's Soundwaves Artist Talk at Kinetica Museum. The
short speech introduced some critical politic statements regarding free speech for the speechless.
Dr. Richard Barbrook introduced and chaired the session; Cybersonica 07 Commissioned Artists Andy Huntingdon (tap.TAP),
Urban Research Institute member Michael Markert (kII 2.1) and Julie Freeman (Specious Dialogue) talked about their work
and shared their artistic philosophies and approaches to working with urban sounds.
→ "Urban Phonetics Phrases Communication Regression" vollständig lesen
Samstag, 26. Mai 2007
Vom 18. Mai bis 29. Juni
wird in der SOUNDWAVES-Ausstellung im Kinetica-Museum in London (Spitalfields Market, nähe Liverpool Street Station) zwei Arbeiten von
Institutsmitglied Michael Markert (audiocommander) zu sehen sein. Die auf urbane Klänge spezialisierte Ausstellung ist eine
Kollaboration mit Cybersonica –
International Festival for Music, Sound, Art and Technology.
Zu sehen ist eine Weiterentwicklung der Sprachmaschine "kII 2.1", die gestische Kommunikation zweier Protagonisten durch ein Schaufenster thematisiert
sowie "Kontaktstation", die
zum intensiven Körperkontakt für bis zu fünf Personen auffordert.
→ "Cybersonica Soundwaves in London" vollständig lesen
Mittwoch, 28. März 2007
kII (Kempelen 2.0) ist ein
stimmtopologisches Interface zur gestischen Navigation im Sprachraum. Bei der Lautbildung des Sprechvorgangs fungiert
die Hand als Sprechorgan.
Die Bedienung erfolgt durch die sensorische Ermittlung des Öffungszustandes beider Hände, der Position im Raum, der
relativen Höhe und anderer Parameter, die der Kiefer- und Zungenposition im Mundraum sowie Tonhöhe und Rhythmus
zugeordnet sind.
→ "Kempelen 2.0" vollständig lesen
Mittwoch, 25. Oktober 2006
Die besonderen und
preisgekrönten Klanginstallationen von Institutsmitglied Florian Tuercke sind Gegenstand eines Berichts in den
Nürnberger Nachrichten vom 25.10.2006.
"Seine Klanginstallation zeichnet sich dadurch aus, dass erst mal gar nichts passiert. Aber dann, zeitversetzt: Nach 30
Sekunden brummt das riesige Ding unverhofft los, wenn man sich schon umgedreht und dem nächsten Kunstwerk zugewandt
hat. Florian Tuercke deutet auf den Bewegungsmelder neben dem Eingang, der den Apparat in Schwingungen versetzt: Ein
kugelförmiger Resonanzkörper sitzt auf quer durch den Raum gespannten und sorgsam gestimmten Saiten. Rechts ein
Elektromagnet, der die Saiten in Schwingungen versetzt, links ein selbstgewickelter Tonabnehmer, der die Schwingungen
wieder abnimmt." (Autor: Stefan Gnad, NN)
Hier geht es zum kompletten Bericht:
Verblüffende Schwingmonster
Samstag, 27. Mai 2006
Acht mit dem Institut Kunst und öffentlicher Raum / Urban Research verbundene Künstler werden im Rahmen des
offiziellen Programms der diesjährigen Blauen Nacht in Nürnberg - Deutschlands größter Nacht der Museen - zu sehen
sein:
David Baur: "Malerei am Muschelgrund", Insel Schütt-Cinecitta-Steg
Friedrich von Borries, Matthias Böttger: "Geld schießt keine Tore", Sterntorzwinger
Michael Markert: "Kontaktstation – Körperkontaktmusik", Fünfeckturm an der Burg
Sabine Pester, Michael Ammann (mit Marcus Strus): "Seitenwexel"
Michel Schmidt: SatelliteSoundSystem: "The world is a disk", Insel Schütt
Florian Tuercke: "bass-bediener", Parkhaus Katharinenhof
Weitere Informationen zur Blauen Nacht am 27. Mai 2006:
http://www.blauenacht.nuernberg.de/
Freitag, 19. Mai 2006
Aus dem Sonderforschungsbereich
Intermedia beschäftigt sich Michael Markert mit
der Erforschung des Interaktionsbereichs elektronisch-akustischer Echtzeitsensorik und sozialer (Re-)Aktions- und
Verhaltensweisen
“Unter den Fingern des Anderen, die über den Körper gleiten, beginnen alle unsichtbaren Teile des Körpers zu
existieren.” Michel Foucault: Les Hétérotopies – der utopische Körper
"Kontaktstation" ist eine interaktive Installation, die die Intensität von Körperkontakten und Berührungen zweier
oder mehrerer Personen in Musik umsetzt; lediglich zwei Armbänder finden sich, die von zwei Personen an jeweils einem
Handgelenk angelegt werden.
→ "Körperkontaktmusik" vollständig lesen
Freitag, 20. Mai 2005
»Or bends with the remover to remove.«
»Wenn sie Zerstreuung irrend kann zerstreun.«
Beckett rezitiert Shakespeare
»Makingo film production« wurde 2004 in der Küche der WG von Inna Poltorychin gegründet, um ein making of, makingo f
zu einem Film mit dem Titel »FILM« zu drehen, der vor exakt 40 Jahren in New York unter der Regie von Alan Schneider
nach der Idee von Samuel Beckett mit Buster Keaton in der Hauptrolle, gedreht wurde. Ein Remake, wiedermachen des
Nichtmachbaren, ein Making of, 40 Jahre zu spät (ohne Originalmaterial) für einen Film, der kurz nach seiner
Herstellung von der Bildfläche verschwunden war. Making off; das zweite f (siehe bei Orson Welles »f for fake« oder
»forschungsgruppe_f«) heißt »sich aus dem Staub machen« oder bei Beckett »...sich abseits halten«, erst gar nicht
auftauchen. Die Beckettsche Absenzprogrammatik führt über die Verdoppelung der Absenz, der Absenz der Absenz, nicht
ins Nichts sondern im Gegensteil zu einer unbedingten, jedoch vergeblichen Anwesenheit. Das professionelle Herangehen an
das Verschwinden aus dem Blickfeld anderer, die Beobachtung des Beobachtens, so lange, bis wie bei »Film« nur eine
quälende Introspektion übrig bleibt, strapaziert den Einsatz der Beteiligten und der gehandhabten Medien.
Buster Keaton:»...ich wusste die Hälfte der Zeit gar nicht, was die Kerle (gemeint sind Beckett und Schneider)
eigentlich taten.«
→ "Lessness" vollständig lesen
Donnerstag, 19. Mai 2005
Aus dem Sonderbereich Intermedia
beschäftigt sich Michael Markert mit der
Erforschung des Interaktionsbereichs elektronisch-akustischer Echtzeitsensorik und sozialer (Re-)Aktions- und
Verhaltensweisen
Das Musiktor m3 besteht aus zwei Steelen, die durch Sensoren den menschlichen Körper in ihrem Zwischenraum erfassen und
dessen Bewegungen in harmonisch/rhythmische Musik umsetzen.
→ "m3 arc - Musiktor" vollständig lesen
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