Freitag, 28. November 2008
 Im Rahmen der Verleihung der
Ehrensenatorenwürde an Dr. Günther Beckstein am 04.12.08 um 19.00 Uhr in der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
wurden die Studentenvertretung sowie die Klasse Kunst und öffentlicher Raum unter Betreuung von Prof. Simone Decker
beauftragt an der Abendgestaltung mitzuwirken.
Tom Neumeier und Christian Weiß studieren im Aufbaustudiengang Kunst und öffentlicher Raum und bilden die
Künstlergruppe Enter:National Affairs. Die Gruppe wurde im Sommersemester 08 unter Betreuung der Generalkonsuln des
deutschen Pavillons der Architekturbiennale in Venedig, Prof. Dr. Friedrich von Borries / Prof. Matthias Böttger, im
Kontext des Projektes CRAP ( conflictresearch.net ) ins Leben gerufen.
Montag, 23. Juni 2008
Wie wird Stadt "geräumt". Wo lässt
sich "räumen"? Anlässlich des Symposiums Kunsträume Bayern – Kunst am 27./28. Juni 2008 in Ingolstadt, gibt das
Urban Research Institute das "Glossar des urbanen Raumes" heraus. Im Zentrum der Publikation steht die Frage, wie der
Mensch durch sein eigenes Handeln seine Umgebung zum urbanen Raum werden lässt und diese als Stadt
begreift.
→ "Glossar des urbanen Raums" vollständig lesen
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Das Urban Research Institute - Institut
Kunst und öffentlicher Raum - untersucht in der Ausstellung im Rahmen der Verleihung des Menschenrechtspreises der
Stadt Nürnberg Fragen von Migration und Globalisierung im politischen Kontext und unter künstlerischen Aspekten.
Unter dem Titel "Human Lights" entstehen – verschränkend zur historischen Ausstellungskomponente "bilder verkehren":
Postkarten in der visuellen Kultur des deutschen Kolonialismus – zumeist experimentelle Kunstprojekte, die mit
Performances und prozesshaft in die Ausstellungskontinuität eingreifen. Besucher sind ebenso aufgefordert
Menschenrechte von Weltanschauungsbeauftragen zu kaufen, wie z.B. auch Reden politisch brisanter Themen zu halten.
Öffentlicher Raum verstanden als Forschungsfeld von Schwellenphänomenen, aber auch Untersuchungsgegenstand empirischer
Interaktion.
Ausstellung:
20. September bis 4. November 2007
täglich 11 - 19 Uhr, Eintritt frei
→ "Human Lights" vollständig lesen
Dienstag, 28. August 2007
ab 14.00 Uhr! Achtung! nur bei schönem
Wetter!
Das urban-research-institute lädt ein zur Säuberung des Mikrokosmos.
Sie haben heute Gelegenheit, die Kraft der Sonne zu bündeln, des Himmels Energie mit Hilfe eines
von Menschenhand, durch Menschengeist gefertigten Werkzeuges zu instrumentalisieren.
Vor der Frauenkirche zu Nürnberg haben sich in den Fugen des Pflasters allerlei Beikräuter angesiedelt,
die es heute durch Himmelsenergie zu veröden gilt.
Knieen Sie nieder und vollbringen Sie ihr Werk in der demütigsten aller Haltungen.
Montag, 20. August 2007
Nächste Aktion
mit der Molon Arena: Sonntag, 26. August um 19 Uhr, Hauptmarkt
Die Soziologie begreift das Fußballspiel als Metapher für gesamtgesellschaftliche Handlungsstrukturen: Das
Fußballspiel ist ein niederkomplexes Spiegelbild für kommunikative und physische Prozesse menschlicher
Interaktion.
Im Rahmen der Aktion 1000 Jahre Bistum Bamberg untersucht das Urban Research Institute unter der Molton Arena
signifikante Zusammenhänge zwischen Sport und Religion: Zuschauer finden sich in modernen Fußballtempeln zusammen und
bejubeFußballgötter. Diese bekreuzigen sich, küssen den Ball und danken Maria.
→ "Molton-Areana am Hauptmarkt Nürnberg" vollständig lesen
Donnerstag, 26. Juli 2007
Das Urban Research
Institute ist von Juli bis September mit einem Forschungscontainer – die "offene Klimastation" – am Nürnberger
Hauptmarkt vor Ort und untersucht den urbanen Zustandsraum durch situative Maßnahmen. In Zusammenarbeit mit
Bevölkerung, Passanten, Touristen und der Gemeinde der Frauenkirche, arbeiten die Künstler, Forscher/innen und Gäste
13 Wochen an einem der vitalsten Plätze Nürnbergs.
Auf Einladung zur Jubiläumsveranstaltung "1000 Jahre Bistum Bamberg" ergänzt die Klimastation des Urban Research
Institute die 10 Stationen des "Glaubensweges" um eine Position zeitgenössischer künstlerischer Praxis mit den
Schwerpunkten Stadtbetreuung und Kulturemission.
Neben vielen kleineren – oft spontanen Aktionen und Interventionen aus aktuellen Beobachtungen heraus – die aus der
täglichen Präsenz der Künstler entstehen, lädt das Urban Research Institute zur Anwesenheit und Mitwirkung an
folgenden Terminen ein:
Programm bis 12. August
Wochenende 27. - 29. Juli | | | ab ca. 21:00 Uhr |
Stumme Barden (begleitende Kurzfilme) | Mittwoch, 8. August |
| | 19:00 Uhr |
Eröffnungsrede in der Akademiegalerie |
| | 20:00 Uhr | "Prozession der platzenden
Fröhlichkeiten" zur offenen Klimastation am Hauptmarkt |
| | 21:00 Uhr | Offene Klimastation
"Anbindung an die liebe Frau" | Donnerstag, 9. August | | | 19:00 Uhr | Eröffnung der Urban Audio Geschäftsstelle Nürnberg in der Kreisgalerie (im Rahmen des Urban Research
Institute) | Freitag, 10. August | | |
15:00 - 18:00 Uhr | "Mary Holy Water" - vom Fuße der
Heiligen Mutter | Samstag, 11. August | | |
21:00 Uhr | Molton-Arena - die größte Textil-Arena der
Welt |
Rückblick und Vorschau
→ "Aktionsprogramm Offene Klimastation" vollständig lesen
Samstag, 30. Juni 2007
Das Urban Research Institute
ist von Juli bis September mit einem Forschungscontainer – die "offene Klimastation" – am Nürnberger Hauptmarkt vor
Ort und untersucht den urbanen Zustandsraum durch situative Maßnahmen.
Auf Einladung zur Jubiläumsveranstaltung "1000 Jahre Bistum Bamberg" ergänzt die Klimastation des Urban Research
Institute die 10 Stationen des "Glaubensweges" um eine Position zeitgenössischer künstlerischer Praxis mit den
Schwerpunkten Stadtbetreuung und Kulturemission.
In Zusammenarbeit mit Bevölkerung, Passanten, Touristen und der Gemeinde der Frauenkirche, arbeiten die Künstler,
Forscher/innen und Gäste in den kommenden 13 Wochen an einem der vitalsten Plätze Nürnbergs.
→ "Offene Klimastation in Nürnberg" vollständig lesen
Montag, 25. Juni 2007
Das Institut hat heute morgen seine 'Offene
Klimastation' vor der Frauenkirche am Nürnberger Hauptmarkt platziert.
"Ob es im Sinne des Städtetourismus, einer erheblichen Einnahmequelle der Stadt, zielführend ist, gerade
während der Hauptreisezeit den Besuchern zuzumuten, dass eines der bedeutendsten Denkmalobjekte zugestellt ist, steht
auf einem anderen Blatt" untere Denkmalschutzbehörde am 21.05.d.J.
In den nächsten drei Monaten werden von hier aus im Rahmen der 1000-Jahr-Feier des Bistum Bamberg zahlreiche Aktionen
gestartet (weitere Informationen folgen).
→ "Offene Klimastation am Bestimmungsort" vollständig lesen
Donnerstag, 22. Februar 2007
Arbeitsbereich für zeitgenössische Meta-Anwendung konstruktiver Handlungsabläufe der AdBK Nürnberg,
Unterabteilung des Institutes für Kunst im öffentlichen Raum bei Prof. Georg Winter
Ausschreibung
Die neugegründete Unterabteilung der Klasse für Kunst im öffentlichen Raum (urban-research-institute.org), kurz
AZEMKHA, lädt Schüler aller Nürnberger Gymnasien ( Kollegstufe, Leistungskurs Kunst ) zu kostenlosen
Beratungsgesprächen und nach Auswahlverfahren zur Teilnahme an einem handlungspraktisch orientierten Projektseminar
ein. In Aussicht stehen für alle Teilnehmer: Dokumentation, Publikation, erweiterte Kunstbetrachtung und ausserdem ein
kurzer Einblick in den Alltag einer Kunsthochschule.
Der Geheimteil:
→ "Lehramt - ein Forschungsfeld - ein Ansatz" vollständig lesen
Freitag, 19. Januar 2007
Arbeit am Text "Arme Schlucker!" von
Georg Winter, aus der Publikation culture insurance no title no reception, erschienen im Salon Verlag.
Der Text findet mit seinem letzten Satz ein angemessenes Ende, im Kontext von Projekt "ZBO-SdM05/2004 - 1500 Jahre
Sonderschutz der UNESCO für 50 zeitgenössische Kunstwerke" ein klares und verständliches Ende.
Der Letzte Satz lautet: "Die dauerhafte Form der Einlagerung von Objekten scheidet jedenfalls auf natürlichem Wege
aus".
Mit dieser Aussage könnte der die Menschheit beherrschende Aufbewahrungszwang, der von unterschiedlichsten Motivationen
bestimmt sein kann, in Frage gestellt werden. Es ist unnatürlich bis unmöglich, manchmal sogar unsinnig, Dinge
dauerhaft einzulagern oder einlagern zu wollen. Wobei mit dauerhaft hier wohl "sehr, sehr lange - in Richtung Ewigkeit
gehend" gemeint ist.
→ "Zum Aufsatz "Arme Schlucker!" von Georg Winter" vollständig lesen
Freitag, 20. Mai 2005
»Or bends with the remover to remove.«
»Wenn sie Zerstreuung irrend kann zerstreun.«
Beckett rezitiert Shakespeare
»Makingo film production« wurde 2004 in der Küche der WG von Inna Poltorychin gegründet, um ein making of, makingo f
zu einem Film mit dem Titel »FILM« zu drehen, der vor exakt 40 Jahren in New York unter der Regie von Alan Schneider
nach der Idee von Samuel Beckett mit Buster Keaton in der Hauptrolle, gedreht wurde. Ein Remake, wiedermachen des
Nichtmachbaren, ein Making of, 40 Jahre zu spät (ohne Originalmaterial) für einen Film, der kurz nach seiner
Herstellung von der Bildfläche verschwunden war. Making off; das zweite f (siehe bei Orson Welles »f for fake« oder
»forschungsgruppe_f«) heißt »sich aus dem Staub machen« oder bei Beckett »...sich abseits halten«, erst gar nicht
auftauchen. Die Beckettsche Absenzprogrammatik führt über die Verdoppelung der Absenz, der Absenz der Absenz, nicht
ins Nichts sondern im Gegensteil zu einer unbedingten, jedoch vergeblichen Anwesenheit. Das professionelle Herangehen an
das Verschwinden aus dem Blickfeld anderer, die Beobachtung des Beobachtens, so lange, bis wie bei »Film« nur eine
quälende Introspektion übrig bleibt, strapaziert den Einsatz der Beteiligten und der gehandhabten Medien.
Buster Keaton:»...ich wusste die Hälfte der Zeit gar nicht, was die Kerle (gemeint sind Beckett und Schneider)
eigentlich taten.«
→ "Lessness" vollständig lesen
Dienstag, 15. März 2005
»Wir haben einfach Öl hingebracht, wo Feuer war«
Guy Debord
Fluctuat nec mergitur, forschungsgruppe_f, fors, ars, lins
Am 02. Juni 2003 legt um 9.45 Uhr die MF Friedrichshafen von der Friedrichshafener Mole in Richtung Romanshorn
ab. An Bord ist die Hälfte der deutschen Teilnehmer einer bilateralen, translingualen Forschungsgruppe, die auf See den
Zustand der Forschungsarbeit prüfen will um daraus eine mögliche Teilnahme an der ars electronica Linz 2003 »Code -
The language of our time« abzuwägen. Winkend bleibt die andere Hälfte versehentlich am Ufer zurück als die zwei
Voith-Schneider-Propeller, angetrieben durch zwei 8-Zylinder-SLM-Motoren mit je 440 kW (600PS) den ruhigen See
aufwühlen und das 55,5m lange Schiff geradewegs von der deutschen an die schweizerische Seite quirlen. In Romanshorn
steigt aus Zürich angereist die schweizer Delegation mit einem kleinen Brennofen an Bord. Das Schiff nimmt Fahrt auf.
Die forschungsgruppe_f oszilliert zwischen den Seeseiten. Im 45 Minutenrythmus wechselt die Fahrtrichtung. An seiner
breitesten Stelle wird der Bodensee zum Katalysator einer Forschungsstrategie, die einen schwindlig werden lässt. Kann
ein europäisches Binnengewässer solche Wellen erzeugen? Der Kapitän zeigt den WissenschaftlerInnen wie durch
Sedierung der Erwartungshaltung »stand by« eine stabile Position eingenommen werden kann. Mit dieser Grundeinstellung
und den Aktionsparametern lock in / lock out werden in Linz die Codes erhitzt bzw. gekühlt. Im offenen und mobilen
Labor organisiert sich die Forschungsgruppe in ars und Stadt mit den Beteiligten und den vorhandenen
Navigationsinstrumenten und Werkzeugen um die Vorgänge der Codierung/Decodierung als konstruktive Missverständnisse
lebendig zu halten.
→ "Arbeiten am Zustandsraum, ein Zwischenbericht" vollständig lesen
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