MediaCity 2010Freitag, 9. Juli 2010
Das Urban Research Institute
arbeitet mit der Bauhaus Universität Weimar zusammen, die im Herbst eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum
Thema "Medien und Stadt" in Weimar durchführt.
Die Konferenz läuft unter dem Thema "Interaction of Architecture, Media and Social Phenomena" und findet vom 29. bis 31. Oktober 2010 statt. Die MediaCity-Konferenz geht ins dritte Jahr und hat sich durch die erfolgreichen letzten beiden Tagungen zu einem international anerkannten wissenschaftlichen Ereignis zu den Themen "Medienarchitektur, Urbaner Kontext und Soziale Praktiken" entwickelt. Die diesjährige Konferenz wird von der DFG unterstützt und untersucht, wie Medien zu einer neuen Definition von sozialen Handlungsweisen und urbanen Räumen herausfordern und wie sie Architektur sowie Medienkunst & -design im urbanen Kontext beeinflussen und neue soziale und kulturelle Praktiken etablieren. Kernthemen der Konferenz sind Öffentlichkeit, Mobilität und Kommunikation in ubiquitären Netzwerken sowie die Interaktion mit digitalen Inhalten. Mehr Informationen unter http://www.mediacityproject.org/2010
Geschrieben von Michael Markert
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Glossar des urbanen RaumsMontag, 23. Juni 2008
Wie wird Stadt "geräumt". Wo lässt
sich "räumen"? Anlässlich des Symposiums Kunsträume Bayern – Kunst am 27./28. Juni 2008 in Ingolstadt, gibt das
Urban Research Institute das "Glossar des urbanen Raumes" heraus. Im Zentrum der Publikation steht die Frage, wie der
Mensch durch sein eigenes Handeln seine Umgebung zum urbanen Raum werden lässt und diese als Stadt
begreift.
→ "Glossar des urbanen Raums" vollständig lesen
Geschrieben von Michael Markert
in Collaboration, Research
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13:32
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Human LightsDonnerstag, 4. Oktober 2007
Das Urban Research Institute - Institut
Kunst und öffentlicher Raum - untersucht in der Ausstellung im Rahmen der Verleihung des Menschenrechtspreises der
Stadt Nürnberg Fragen von Migration und Globalisierung im politischen Kontext und unter künstlerischen Aspekten.
Unter dem Titel "Human Lights" entstehen – verschränkend zur historischen Ausstellungskomponente "bilder verkehren": Postkarten in der visuellen Kultur des deutschen Kolonialismus – zumeist experimentelle Kunstprojekte, die mit Performances und prozesshaft in die Ausstellungskontinuität eingreifen. Besucher sind ebenso aufgefordert Menschenrechte von Weltanschauungsbeauftragen zu kaufen, wie z.B. auch Reden politisch brisanter Themen zu halten. Öffentlicher Raum verstanden als Forschungsfeld von Schwellenphänomenen, aber auch Untersuchungsgegenstand empirischer Interaktion. Ausstellung: 20. September bis 4. November 2007 täglich 11 - 19 Uhr, Eintritt frei → "Human Lights" vollständig lesen
Geschrieben von Michael Markert
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Arbeit am RitusSamstag, 22. September 2007
Performance von Peter Wendl und Andrea Spreafico, am
16.09.07
Während des regulären Gottesdienstes nahmen die beiden Künstler als Messdiener an der Sonntagsliturgie teil. Als Resultat stand folgende Rezeptionssituation: Die Glaubensgemeinde feierte einen religiösen Gottesdienst, das Kunstpublikum wohnte einer profanen Kunstaktion bei. Unklar blieb, wer aus welchem Grund anwesend war. Welcher Rezipient misst dem Ritual welche Bedeutung bei?: Die Glaubensgemeinde rezipiert die Liturgie als Gelingensbedingung für den Glauben. Das Kunstpublikum rezipiert den Vorgang als Gelingensbedingung für die Kunst. → "Arbeit am Ritus" vollständig lesen
Geschrieben von Peter Wendl
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MannaSamstag, 22. September 2007
Die Manna Aktionen
von Wendl und Baur beleben ein traditionelles Nürnberger Ritual neu: Am Portal der Nürnberger Frauenkirche wird zum
"Männchenlaufen" um 12 Uhr eine Kiste voller Obst in die Höhe gezogen und anschließend im freien Fall wieder zu Boden
gelassen.
→ "Manna" vollständig lesen Raumtaktik-Exkursion Berlin: Ehrenmale / MahnmaleDonnerstag, 26. Juli 2007 Es finden Gespräche und Vorträge statt mit Nina Möntmann (Kunst als sozialer Raum), Godehard Janzig (Kunsthistoriker, Experte für Denkmäler) und Jason Danziger. → "Raumtaktik-Exkursion Berlin: Ehrenmale / Mahnmale" vollständig lesen
Geschrieben von Matthias Böttger
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Involvieren - EvolvierenSonntag, 27. Mai 2007 Durch die beiden Zustände, die ein Faltplan anzunehmen imstande ist (gefaltet – ungefaltet), ermöglicht er während seiner Verwendung zwei Handlungen mit entsprechend gegensätzlicher Wirkung. Das Ereignis des Zusammenfaltens wirkt involvierend, das Ereignis des Entfaltens evolvierend. Und dies sowohl in Bezug auf die Karte, als auch in Bezug auf ihren Nutzer. → "Involvieren - Evolvieren" vollständig lesen Eine neue Generation von Mobiltelefonen: UCS 'harajuku'Freitag, 16. März 2007 Im städtischen Alltag ist das mobile phone ein wichtiges Telekommunikationsmittel. Die Telefonrituale verändern das öffentliche Leben. Herkömmliche Hersteller und Techniken haben sich vom unmittelbaren Umfeld der Nutzerinnen und Nutzer entfernt. Mit dem mobile phone 'harajuku' und den hier vorgeschlagenen Anwendungscodes wird das Mobilfunknetz radikal auf den unmittelbaren Nahbereich erweitert. → "Eine neue Generation von Mobiltelefonen: UCS 'harajuku'" vollständig lesen
Geschrieben von Georg Winter
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11:55
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Experiencing the 24h-CityMontag, 23. Oktober 2006 Dozenten: Dr. Friedrich von Borries und Matthias Böttger [LB], raumtaktik 24h Overnight 24 Stunden hat der Tag, doch wie lang ist die Stadt lebendig? Welche Orte. Räume, Funktionen halten die Stadt auch dann am Leben, wenn die meisten Ihrer Bewohner schlafen? Der erste Teil des Seminars unternimmt eine Exkursion auf den Erlebnisrasthof Strohofer in Geiselwind, eine 24-Stunden Mikrocity mit Tankstelle, Metzgerei, Wellnesshotel, Autobahnkirche und Disko. Der zweite Teil des Seminars widmet sich den 24-Stunden Orten der Stadt Nürnberg (vom Puff, bis zur Sicherheitszentrale), die aufgespürt und untersucht werden. → "Experiencing the 24h-City" vollständig lesen
Geschrieben von Dr. Friedrich von Borries
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Heimatschutz und FertigkunstMittwoch, 3. Mai 2006 Dozenten: Dr. Friedrich von Borries und Matthias Böttger [LB], raumtaktik Heimatschutz und Fertigkunst Heimat ist im 21. Jahrhundert kein gefühlter Begriff mehr, sondern eine ideologische Konstruktion. Sie folgt einer Sehnsucht nach einem Ort, wo wir hingehören, und die Erfüllung dieser Sehnsucht wird mit paramilitärischen Strategien umgesetzt. Land wird genommen, bebaut, umzäunt, eingemauert, beschützt. Fremde und Fremdes wird ausgegrenzt, um ein fiktives Ich und ein fiktives Wir in der Abgrenzung zum Aussen zu konstruieren. Angriff, Eroberung, betonierte Verteidigungslinien. → "Heimatschutz und Fertigkunst" vollständig lesen
Geschrieben von Dr. Friedrich von Borries
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Shrinking CitiesSonntag, 4. Dezember 2005
Unter dem Motto "shrink it, baby, shrink it!" führten uns die Raumtaktiker Friedrich von Borries und Matthias Böttger drei
Tage lang durch schrumpfende Städte des Ostens.
Durch Abwanderung und rückgängige Bevölkerungszahlen entsteht eine Schrumpfung, die in manchen kleineren Städten dramatische Ausmaße annimmt. Es bilden sich Löcher im Stadtbild, Stadtzentren werden aufgelöst, Anbindungen an Versorgungsleitungen werden kompliziert und natürlich werden die vielen Leerstände und Brachen zum Problem, für die es zwar viel Ratlosigkeit aber wenig gute Vorschläge zu neuer Nutzung gibt. → "Shrinking Cities" vollständig lesen
Geschrieben von Michael Markert
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Shrink it, Baby, Shrink it!Dienstag, 1. November 2005 Dozenten: Dr. Friedrich von Borries und Matthias Böttger [LB], raumtaktik Order to shrink – Deutschland schrumpft Wie sieht Stadtplanung in Zeiten der Schrumpfung aus? In einer dreitägigen Exkursion, die uns nach Ostdeutschland führt, werden die Gründe, die Auswirkungen und Probleme der Städteschrumpfung und des damit einhergehenden sozialen Strukturwandels untersucht; wir sehen verschiedene Arten der Schrumpfung – also z.B. verschwundene Stadtzentren oder perforierte Stadtbilder. → "Shrink it, Baby, Shrink it!" vollständig lesen
Geschrieben von Dr. Friedrich von Borries
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Dwellings for UtopiaSamstag, 29. Oktober 2005
Aus dem Lehrangebot: Geschichte und Theorie der Kunst im öffentlichen Raum
Dozentin: Susanne Jakob [M.A.] Plastische Lebens- und Handlungsformen, visonäre Architekturprojekte und Urbanismuskritik, konkrete und virtuelle Lebensentwürfe... → "Dwellings for Utopia" vollständig lesen
Geschrieben von Susanne Jakob
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Arbeiten am Zustandsraum, ein ZwischenberichtDienstag, 15. März 2005
»Wir haben einfach Öl hingebracht, wo Feuer war«
Guy Debord Fluctuat nec mergitur, forschungsgruppe_f, fors, ars, lins Am 02. Juni 2003 legt um 9.45 Uhr die MF Friedrichshafen von der Friedrichshafener Mole in Richtung Romanshorn ab. An Bord ist die Hälfte der deutschen Teilnehmer einer bilateralen, translingualen Forschungsgruppe, die auf See den Zustand der Forschungsarbeit prüfen will um daraus eine mögliche Teilnahme an der ars electronica Linz 2003 »Code - The language of our time« abzuwägen. Winkend bleibt die andere Hälfte versehentlich am Ufer zurück als die zwei Voith-Schneider-Propeller, angetrieben durch zwei 8-Zylinder-SLM-Motoren mit je 440 kW (600PS) den ruhigen See aufwühlen und das 55,5m lange Schiff geradewegs von der deutschen an die schweizerische Seite quirlen. In Romanshorn steigt aus Zürich angereist die schweizer Delegation mit einem kleinen Brennofen an Bord. Das Schiff nimmt Fahrt auf. Die forschungsgruppe_f oszilliert zwischen den Seeseiten. Im 45 Minutenrythmus wechselt die Fahrtrichtung. An seiner breitesten Stelle wird der Bodensee zum Katalysator einer Forschungsstrategie, die einen schwindlig werden lässt. Kann ein europäisches Binnengewässer solche Wellen erzeugen? Der Kapitän zeigt den WissenschaftlerInnen wie durch Sedierung der Erwartungshaltung »stand by« eine stabile Position eingenommen werden kann. Mit dieser Grundeinstellung und den Aktionsparametern lock in / lock out werden in Linz die Codes erhitzt bzw. gekühlt. Im offenen und mobilen Labor organisiert sich die Forschungsgruppe in ars und Stadt mit den Beteiligten und den vorhandenen Navigationsinstrumenten und Werkzeugen um die Vorgänge der Codierung/Decodierung als konstruktive Missverständnisse lebendig zu halten. → "Arbeiten am Zustandsraum, ein Zwischenbericht" vollständig lesen
Geschrieben von Georg Winter
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18:15
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KörperkartographieSamstag, 29. Januar 2005
Dreidimensionales Gestalten
Friedrich Hölderlin sagt: »Aber das Eigene muss genau so gut gelernt sein wie das Fremde« Was ist aber das Eigene eigentlich? Das Eigene, deutlicher im Begriff Eigentum zeigt einen Besitzstand an und leitet sich etymologisch aus Begriffen, wie eigan ahd. agen (engl. own), „haben« oder »besitzen« her. Die Eigenheit bzw. Eigenschaft beim Menschen werden als charakterliche Besonderheiten und Wesensmerkmale gesehen, die Unterscheidungen ermöglichen. Hier erinnere ich an die in der ersten Vorlesung angesprochene Differenz, die Zweiheit, die Unterschiede möglich macht und Zweifel hervorruft. Ende des 18. Jahrhunderts belebt sich in der Debatte um das »Genie« der Begriff der Eigenheit aufs neue. Friedrich Schiller erklärt hierzu, das wir unseren physischen Zustand, der durch die Natur bestimmt werden kann, gar nicht zu unserem Selbst rechnen, sondern als etwas Auswärtiges und Fremdes zu betrachten hätten. Bestätigt wird die leibfeindliche Auffassung Schillers durch den Obduktionsbericht vom 9. Mai 1805. Hier lesen wir: »die Lunge ist brandig, breiartig und ganz desorganisiert, das Herz ohne Muskelsubstanz, die Gallenblase und die Milz unnatürlich vergrößert, die Nieren in ihrer Substanz aufgelöst und völlig verwachsen." Doktor Huschke, der Leibmedicus des Weimarer Herzogs fügt noch hinzu: »Bei diesen Umständen muss man sich wundern, wie der arme Mann so lange hat leben können«. Schiller hatte selbst davon gesprochen, dass es der Geist sei, der sich seinen Körper baut. Der Idealismus versuchte über den Geniekult, die Begeisterung, Be-Geisterung wörtlich genommen, begrenzte und beschwerliche körperliche Eigenschaften und Bedingtheiten zu erweitern. → "Körperkartographie" vollständig lesen
Geschrieben von Georg Winter
in About, Research
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22:09
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(Seite 1 von 1, insgesamt 15 Einträge)
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